Mischa Straßner
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Mischa Straßner

Genauso können wir Menschen, bei aller Unterschiedlichkeit, gemeinsam zu Lösungen beitragen, die unsere Welt so dringend benötigt. Begreifen wir uns als Teil dieses größeren Zusammenhangs, so werden wir uns anders organisieren.

 

Ich verstehe mich als Wegbegleiter für zukunftsweisende Organisationen, die…

 

    • einen nachhaltigen Beitrag zum Gemeinwohl leisten wollen und bereit sind dafür sinnvolle Ansätze zu kreieren

 

    • im Bewusstsein für die komplexen Wechselwirkungen unserer Welt, auf vernetzte Perspektiven und eine Kultur der Kooperation setzen

 

    • Arbeitsumgebungen schaffen, in denen Mitarbeitende sich mit dem Sinn ihres Seins und Tuns verbinden und ihr Potenzial entfalten können

 

 

 

Werdegang

 

Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in der Bergwelt der Allgäuer Alpen, bis mich mein Studium zuerst nach Bamberg und später nach Berlin führte.

 

Dort begann Ende der 90er meine berufliche Laufbahn in der Kinder- und Jugendhilfe. Zu Beginn als pädagogische Fachkraft, war ich später als fachliche Leitung und auch Geschäftsführung bei freien und öffentlichen Trägern tätig. Besonders engagierte ich mich in dieser Zeit für innovative Hilfeformen, die Familien und ihre Netzwerke als kompetente Partner beteiligten.

 

Schon damals fragte ich mich, weshalb wir unsere Organisationen nicht ebenso partizipativ gestalteten wie unsere Hilfeangebote. Was damals alternativlos erschien, ist es heute nicht mehr. Meine letzte Leitungsposition habe ich in einem kollegial geführten Team verteilt, um zu einer sinnstiftenderen Arbeitsumgebung beizutragen.

Seit einigen Jahren widme ich mich der Personal- und Organisationsentwicklung, um zu erforschen, wie ein integriertes Ganzes entstehen kann. Das Schreiben und Lehren begleitete mich dabei durchweg.

 

Arbeitsweise

Als Agile Coach, Change Agent und Trainer begleite ich Organisationen, Teams und Einzelne auf dem Weg hin zu selbstorganisierten Arbeitsweisen und kollegialer Führung sowie bei ihrer evolutionären Transformation.

Als jemand, der selbst in traditionellen Strukturen Karriere gemacht hat, kann ich anerkennen, welchen Zweck wir mit dem Mittel der hierarchischen Organisation und den heroischen Eierwollmilch-Leistungen von Leitungskräften heiligen wollen. Zugleich sehe ich die Probleme und Überlastungen, die wir damit auch erzeugen. Und aus eigener Erfahrung kenne ich inzwischen Möglichkeiten, die in neuen Arbeitsweisen liegen. So kann ich Organisationen wertschätzend bei ihrer Transformation begleiten.

Dabei liegt es mir besonders am Herzen kollaborative Möglichkeitsräume zu schaffen, in denen eine Kultur der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung gedeiht. Auch über die eigenen Organisationsgrenzen hinaus. Wie können wir uns, aus einem verbundenen Zustand heraus, gemeinsam und auf Augenhöhe mit anderen, für ein größeres Wohl engagieren?

 

Mein aktueller beruflicher Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von selbstorganisierten Verantwortungsgemeinschaften, die vertrauensvoll und achtsam zusammenarbeiten und Führungsrollen kollegial verteilen.

 

 

 

 

Studium und Weiterbildungen

 

  • Studium: Soziale Arbeit, Soziologie, Kulturwissenschaft, Kulturmanagement

 

  • mehrjährige Weiterbildungen: systemischer Berater und Therapeut, Agile Coach, Meditationsanleiter

 

Erfahrungen

 

  • diverse Leitungstätigkeiten in der Sozialwirtschaft: Projektkoordination, Personalentwicklung, fachliche Leitung, Regionalleitung, Geschäftsführung

 

  • Mit-Initiierung eines kollegial geführten Teams, eines internen Labs für Neues Arbeiten, eines organisationsübergreifenden Netzwerks “Neue Arbeitswelten” in Berlin sowie einer Intervisionsgruppe für neue Arbeitswelten in der Sozialwirtschaft

 

  • Lehrbeauftragter für systemische Beratung, Trainer für sexuelle Kommunikation, Prozessbegleiter und Trainer für Selbstorganisation und agile Transformation

 

  • Erziehungsberatung in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe (freie Träger) und Jugendberatung (öffentlicher Träger/ Jugendamt)

 

  • langjährige Vorstandstätigkeit in einem Verein für Netzwerkhilfen in der Sozialwirtschaft („Familienrat“/ „family group conferencing“)

 

 

Veröffentlichungen

 

  • „Relationale Sozialarbeit jenseits von Gemeinschaft“ in: Frank Früchtel / Mischa Straßner / Christian Schwarzloos (Hrsg.). Relationale Sozialarbeit. Versammelnde, vernetzende und kooperative Hilfeformen. Koordiniert vernetzt arbeiten. (2017)

 

  • „Mein Sex. Dein Sex. Unser Sex! Mit Humor und Risikofreude eine selbstbestimmte Sexualität entfalten“ in: András Wienands (Hrsg.). System und Körper: Kreative Methoden in der systemischen Praxis. (2017)

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