Mischa Straßner
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Mischa Straßner

Genauso können wir Menschen, bei aller Unterschiedlichkeit, gemeinsam zu Lösungen beitragen, die unsere Welt so dringend benötigt. Begreifen wir uns als Teil dieses größeren Zusammenhangs, so werden wir uns anders organisieren.

 

Ich verstehe mich als Wegbegleiter für solche zukunftsweisenden Organisationen, die…

 

    • einen nachhaltigen Beitrag zum Wohl der Menschen, der Gesellschaft und der Umwelt leisten wollen und bereit sind dafür neue Ansätze zu kreieren

 

    • im Bewusstsein für die Wechselwirkungen in einer hochkomplexen Welt, auf vernetzte Perspektiven und eine Kultur der Kooperation setzen

 

    • Arbeitsumgebungen schaffen, in denen Mitarbeitende sich mit dem Sinn ihres Seins und Tuns verbinden und ihr Potenzial entfalten können

 

 

Werdegang

 

Statt Weg- und Prozessbegleiter wäre ich beinahe Bergführer geworden, denn aufgewachsen bin ich in den Allgäuer Alpen. Heute wohne ich mit meiner Lebenspartnerin in Berlin.

 

Hier begann vor 20 Jahren meine berufliche Laufbahn als pädagogische Fachkraft in der Kinder- und Jugendhilfe, wo ich später u.a. in der fachlichen Leitung und Geschäftsführung tätig war. Besonders engagierte ich mich in dieser Zeit für innovative Ansätze, die Familien und ihre Netzwerke als kompetente Partner beteiligen.

 

Seit einigen Jahren widme ich mich nun der Personal- und Organisationsentwicklung und ich begleite Teams bei selbstorganisierten Arbeitsweisen sowie agiler Transformation. Das Schreiben und Lehren begleitete mich durchweg.

 

Meine Leitungsaufgaben habe ich inzwischen in einem kollegial geführten Team verteilt, um zu einer sinnstiftenderen Arbeitsumgebung beizutragen. Der Impuls dazu entsprang meiner langjährigen Achtsamkeitspraxis: Aus einem verbundenen Zustand heraus möchte ich in die Welt treten und mich gemeinsam und auf Augenhöhe mit anderen von ganzem Herzen für etwas engagieren, das über mich hinausgeht.

 

Arbeitsweise

Als Agile Coach, Change Agent und Trainer begleite ich Organisationen, Teams und Einzelne auf diesem Weg.

Als jemand, der selbst in eher traditionellen Strukturen Karriere gemacht hat, kann ich den ursprünglichen Zweck hierarchischer Organisationsformen und die heroischen Eierwollmilch-Leistungen ihrer Leitungskräfte durchaus anerkennen. Ebenso weiß ich aus eigener Erfahrung von den Problemen und Überlastungen, die wir mit diesen Modellen heute erzeugen und welche Möglichkeiten in anderen Arbeitsweisen liegen. Das erleichtert es mir ein wertschätzender Begleiter zu sein und Organisationen ihren eigenen evolutionären Transformationsprozess zuzugestehen.

Es liegt mir besonders am Herzen kollaborative Möglichkeitsräume zu schaffen, in denen eine Kultur der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung gedeiht.

 

Mein beruflicher Schwerpunkt liegt aktuell auf der Entwicklung und Begleitung selbstorganisierter Verantwortungsgemeinschaften, die vertrauensvoll und achtsam zusammenarbeiten und Führungsrollen kollegial verteilen.

 

 

Studium und Weiterbildungen

 

  • Studium: Soziale Arbeit, Soziologie, Kulturwissenschaft, Kulturmanagement

 

  • mehrjährige Weiterbildungen: systemischer Berater und Therapeut, Agile Coach, Meditationsanleiter

 

 

Erfahrungen

 

  • Erziehungsberater in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe (freie Träger) und Jugendberatung (öffentlicher Träger/ Jugendamt)

 

  • diverse Leitungstätigkeiten in der Sozialwirtschaft: Projektmanagement, Personalentwicklung, fachliche Leitung, Regionalleitung, Geschäftsführung

 

  • Mit-Initiierung eines kollegial geführten Teams, eines internen Labs für Neues Arbeiten, eines organisationsübergreifenden Netzwerks “Neue Arbeitswelten” in Berlin sowie einer Intervisionsgruppe für neue Arbeitswelten in der Sozialwirtschaft

 

  • Lehrbeauftragter für systemische Beratung, Trainer für sexuelle Kommunikation, Prozessbegleiter und Trainer für Selbstorganisation und agile Transformation

 

  • langjährige Vorstandstätigkeit in einem Verein für Netzwerkhilfen in der Sozialwirtschaft („Familienrat“/ „family group conferencing“)

 

 

 

Veröffentlichungen

 

  • „Relationale Sozialarbeit jenseits von Gemeinschaft“ in: Frank Früchtel / Mischa Straßner / Christian Schwarzloos (Hrsg.). Relationale Sozialarbeit. Versammelnde, vernetzende und kooperative Hilfeformen. Koordiniert vernetzt arbeiten. (2017)

 

  • „Mein Sex. Dein Sex. Unser Sex! Mit Humor und Risikofreude eine selbstbestimmte Sexualität entfalten“ in: András Wienands (Hrsg.). System und Körper: Kreative Methoden in der systemischen Praxis. (2017)

 

  • Seit 2017 schreibe ich im Blog „babeltiger.de“ über alltägliche Achtsamkeitspraxis sowie seit 2021 hier im Blog auf „babeltiger.net“ über Neue achtsame Arbeitswelten.

 

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