Raum für sich selbst
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“Wie will ich wirklich, wirklich arbeiten?”

Raum für sich selbst

Das Haus der Selbstorganisation

Raum für sich selbst

Wir möchten uns vor allem dann engagiert mit unseren Fähigkeiten, unseren Ideen und Interessen in unsere Arbeit einbringen, wenn wir uns innerlich mit dem Sinn der Organisation verbinden und uns in der Art und Weise der Zusammenarbeit wiederfinden können.

Das ist ein Prozess, der uns abverlangt uns selbst besser kennenzulernen, uns bewusst mit unseren Grundwerten, Motiven, Zielen, Interessen, Fähigkeiten, Potenzialen, Grenzen und Glaubenssätzen auseinanderzusetzen und letztlich Verantwortung für uns selbst zu übernehmen.

Arbeiten wir selbstorganisiert mit anderen zusammen und haben weniger äußere Struktur bzw. Orientierung durch Leitungskräfte, brauchen wir mehr innere Orientierung. Wir werden immer wieder herausgefordert unsere eigenen Anteile (z.B. an Konflikten) zu reflektieren, Perspektiven zu wechseln und uns auf ein tieferes Verstehen einzulassen. Es ist immer auch ein Prozess, in dem wir uns persönlich weiterentwickeln und der uns die Bereitschaft zur Veränderung abverlangt.

Das bedarf einer Haltung, die uns selbst und auch anderen die Fähigkeit zu persönlichem Wachstum zutraut („growth mindset“).

Passion
  • Was liebe ich zu tun? Was interessiert mich? Was macht mir Spaß? Worin liegt meine Passion?

Talente, Stärken und Fähigkeiten
  • Was kann ich gut? Worin liegen meine Fähigkeiten?
  • Kann ich meine Fähigkeiten und Stärken einbringen?
  • Passen meine Fähigkeiten zu den Anforderungen, die an mich gestellt werden? Fühle ich mich selbstwirksam? Kann ich etwas bewegen? Erreiche ich meine Ziele? Habe ich Erfolgserlebnisse?
  •  Wie kann ich mein Potenzial am besten einbringen? Wie komme ich in meine “Kraft”?

Mehrwert
  • Fühle ich mich sicher, unterstützt und zugehörig? 
  • Werde ich so fair bezahlt, dass ich davon ohne Mangel leben kann?

Sinn
  • Erlebe ich Sinn in meinem Tun?
  • Was treibt mich (individuell) an? Wofür stehe ich jeden Morgen auf? Wozu mache ich genau diesen Job? Was ist mir daran wirklich wichtig? Welcher Sinn, welches Bedürfnis, welche Erwartung steckt dahinter?
  • Was braucht die Welt von mir? Welchen Beitrag möchte ich leisten? Wofür möchte ich Verantwortung übernehmen?
  • Passen Sinn und Zweck meiner Organisation zu dem worin ich persönlich Sinn finde, meinen Werten und Zielen?

Commitment
  • Wo habe ich noch Entwicklungsbedarf? Wie schätze ich meine Veränderungsbereitschaft ein? Bin ich bereit meine Komfortzonen zu verlassen, um persönlich zu wachsen?
  • Welche Vereinbarungen treffe ich meinem Team gegenüber, welche Verbindlichkeiten bin ich bereit einzugehen?
  • Vermag ich gewaltfrei zu kommunizieren?

Achtsamkeit, Intuition
  • Habe ich Zugang zu meiner Intuition und meinen inneren Impulsen?
  • Bin ich der Lage wirklich zuzuhören und tiefer zu verstehen?
  • Kenne ich meine inneren Anteile und kann ihnen freundlich Raum geben, ohne sie über mich bestimmen zu lassen?
  • Was nehme ich alles meinem Körper wahr?
  • Wie kann ich mich selbst beruhigen und inneren Raum schaffen? Welche Gedanken und Gefühle kommen und gehen?
  • Kann ich loslassen, Kontrolle aufgeben, eine bestimmte Idee von mir entspannen, meine Gedanken zur Ruhe kommen lassen?
  • Und was zeigt sich in der Stille?

Methoden & Tools für die Praxis

  • Übungen zur Selbsterfahrung und Selbstreflexion (z.B. zur persönlichen Veränderungsstärke, zu Beziehungsbedürfnissen, zu inneren Antreibern usw.)
  • Achtsamkeitspraktiken wie Meditation, Atemübungen, Körper- und Sinnesgewahrsein u.a.
  • “Moving Motivators”
  • individuelle Ressourcen selbst und ggf. mithilfe des Teams entdecken usw. (s. 5. & 6.)
  • Möglichkeiten für individuelle und selbstgesteuerte Fortbildungen (z.B. mittels eines Lernmanagement-Systems/LMS)
  • ehrliches Feedback und Entwicklungsgespräche im Team für persönliche Entwicklung
  • “Ikigai”, zur Erarbeitung des individuellen Sinns
  • Räume für Pausen schaffen, Auszeiten und andere Erfahrungen ermöglichen
  • Flexible Gestaltung von Arbeitszeit- & -ort: Arbeit “rhythmisieren”, z.B. Arbeitszeiten selbst einteilen, von zu Hause / unterwegs arbeiten (vs. Präsenzkultur und möglichst „busy“ wirken?)
  • Modell: Komfortzone, Lern- und Wachstumszone, Panikzone

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