2 I Verantwortung
Co-Kreation, Organisationsstruktur, Teamstruktur, verteilte Verantwortlichkeiten, Rolle, Rollen, Aufgaben, Potenzial, Fähigkeiten, Rahmenbedingungen, Ressourcen, Kapazitäten, Ausstattung, Aufgabenpriorisierung, Gestaltungsspielräume, Agilität, Anpassungsfähigkeit, Führungsrollen, dienende Führung, servant leadership
52
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-52,bridge-core-2.9.7,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-28.1,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,wpb-js-composer js-comp-ver-6.7.0,vc_responsive
 
Haus der Selbstorganisation

2 I Verantwortung

→ Eine Verantwortungsgemeinschaft tut alles dafür, um im Sinne der gemeinsamen Ausrichtung erfolgreich zu sein. In einem Aushandlungsprozess werden unterschiedliche Rollen bzw. Mandate beschrieben, aufeinander abgestimmt und kompetenzorientiert im Team so verteilt, dass die jeweils geeignetsten Personen die Verantwortung übernehmen. So kommen die individuelle Potenziale und Fähigkeiten zum Tragen und das Ganze wird auf mehrere Verantwortungsspitzen verteilt.

 

→ Um die Rollen ausfüllen zu können, bedarf es geeigneter Rahmenbedingungen und eines gezielten und wirtschaftlichen Einsatzes der verfügbaren Ressourcen. Dazu zählen unter anderem unterschiedliche Fähigkeiten, zeitliche Kapazitäten, die finanzielle Ausstattung und andere benötigte Mittel.

 

→ Je nach Organisationsmodell und Entwicklungsstand können die verschiedenen Führungsrollen (noch) unterschiedlich stark bei einer Leitungskraft konzentriert sein oder auch vollständig im Team verteilt werden. Unabhängig davon braucht funktionierende Selbstorganisation verschiedene Führungsrollen, die allesamt dem Erfolg des Teams dienen sollten: Diese sind u.a. sinnstiftend, partizipativ, ressourcenorientiert, ermöglichend, unterstützend und fehlerfreundlich ausgerichtet. In Teams mit einem hohen Selbstorganisations-Reifegrad bzw. vielen Führungskompetenzen ist es auch denkbar, dass die Führungsrollen ganz im Team verteilt werden (”verteilte bzw. kollegiale Führung“).


Agile Selbstorganisationsformen werden co-kreativ und dynamisch im Prozess weiterentwickelt, da sich in komplexen Handlungsfeldern nur sehr begrenzt langfristig sinnvoll planen lässt. Es genügt, wenn Lösungen vorläufig sicher genug sind, um sie ausprobieren und damit beginnen zu können. Gleichzeitig werden die Entwicklungen in Iterationsschleifen fortlaufend ausgewertet, damit sie bei Bedarf angepasst und verbessert werden können. Dazu braucht es Gestaltungsspielräume zum Ausprobieren und Spielwiesen für Innovation.

 

 

 

 

zurück zur Übersicht

2 I Verantwortungsraum

“Wir fühlen uns alle verantwortlich dafür, als Team erfolgreich zu sein.”

Category
Haus der Selbstorganisation
Tags
Agilität, Anpassungsfähigkeit, Aufgaben, Aufgabenpriorisierung, Ausstattung, Co-Kreation, dienende Führung, Fähigkeiten, Führungsrollen, Gestaltungsspielräume, Kapazitäten, Organisationsstruktur, Potenzial, Rahmenbedingungen, Ressourcen, Rollen, servant leadership, Teamstruktur, verteilte Verantwortlichkeiten