Das Haus der Selbstorganisation
Selbstorganisation, Selbstführung, kollegiale Führung, Agilität, Neues Arbeiten, New Work, Arbeitswelten, Innovation, Achtsamkeit, mindfulness, Mischa, Strassner, Straßner
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Ein Framework für selbstorganisierte Arbeitsweisen

Das Haus der Selbstorganisation

Das Haus der Selbstorganisation

Alle sozialen Systeme wie Teams oder Unternehmen organisieren sich letztlich selbst, jedoch unterschiedlich erfolgreich. Gelingende Selbstorganisation nutzt deshalb geeignete Modelle, um wesentliche Aspekte systematisch in den Blick nehmen zu können..

Erfolgreiche Selbstorganisation meint hier eine sinn- und zweckgerichtete Form der Zusammenarbeit innerhalb von anpassungsfähigen Verantwortungsgemeinschaften. Solche Teams ermöglichen es den Mitarbeitenden sich mit ihren individuellen Kompetenzen engagiert einzubringen und verantwortliche, aufeinander abgestimmte Entscheidungen zu treffen, um gemeinsam einen Mehrwert für die Nutzer*innen hervorzubringen.

Das babeltiger-Modell „Das Haus der Selbstorganisation“ differenziert sechs miteinander verbundene Räume (s.u.)

Anhand der Prozesslandkarte kann nun Schritt für Schritt Klarheit in allen Räumen bzw. Modulen geschaffen werden. 

Selbstorganisation als evolutionärer Prozess „always in beta“

→  Transformationsprozesse, die auf Selbstorganisation abzielen, sind evolutionäre Prozesse. Auch wenn wir gerne davor schon wissen und planen würden, was am Ende dabei herauskommt, wie unsere Organisation, unser Team oder zumindest der Prozess sein wird, so lässt sich die tatsächliche Entwicklung nicht wirklich vorhersehen. Denn Historie, Kultur, Branche, Mitarbeiterschaft usw. unterscheiden sich und entsprechend wird sich die Organisation bzw. das Team auf seine einzigartige Weise verändern.

Wie die Architektur der Selbstorganisation also letztlich aussehen wird, wie die Räume miteinander verbunden und wie sie eingerichtet werden, mit welcher Priorisierung und in welchem Tempo das geschieht, wird in jeder Organisation bzw. in jedem Team sehr unterschiedlich aussehen.

Prozessbegleitung

→  Auf was wir uns stattdessen einlassen, ist ein organischer, nicht-linearer Prozess, der aus vielen kleinen Entscheidungen und Schritten vieler Beteiligter besteht und eine gute Balance aus Standardisierung und Offenheit bietet. Solche Prozesse brauchen Zeit, Übung und verwirklichen sich nicht über Nacht. Dabei ist eine Prozessbegleitung empfehlenswert, um u.a. die methodischen und gruppendynamischen Herausforderungen zu meistern.

Orientierungshilfe: Ein Framework schafft Übersicht

→  Es ist zudem hilfreich sich auf diesem Weg an diesem (oder einem anderen) Modell zu orientieren, um mehr Übersichtlichkeit in die Vielzahl an Konzepten, Begriffen und Tools zu bringen, mit denen im großen Feld von Selbstorganisation, Agilität, New Work usw. jongliert wird. Ein Framework wie „Das Haus der Selbstorganisation” kann eine Orientierung und einen Handlungsraum schaffen, ohne vorzugeben, wie der Prozess oder die Organisation am Ende aussehen soll.

Die 6 Räume

Hier geht’s zu den einzelnen Räumen:

  1. Der Sinn-Raum
  2. Der Verantwortungsraum
  3. Der Beteiligungsraum
  4. Der Entscheidungsraum
  5. Der Wir-Raum
  6. Raum für sich selbst

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Dieses Framework wurde von Mischa Straßner (babeltiger) entwickelt und ist eine Variation von Modellen wie den „Systemen der Selbstorganisation” von Björn Schmitz (philiomondo), den “7 Tugenden” des Loop-Approachs von ‘The Dive’ u.a. Es basiert unter anderem auf eigenen praktischen Erfahrungen in einem kollegial geführten Team und vielen Rückmeldungen aus unterschiedlichen Teams und Organisationen.